Sonntag, 18. September 2011

Druckbetankung a'la Viennoise


Wo wir gerade beim Thema Kneipe sind: Über eine schöne Idee eines Wiener Gastwirtes zur Steigerung des Umsatzes und zur Optimierung der Besucherströme berichtete jüngst die Tageszeitung Der Standard:
"Ein lauer Abend im Sommer. "Wo wollen Sie sitzen?", fragt die Kellnerin im Garten des Bierhof im Haarhof in der Wiener Innenstadt. Wir entscheiden uns für einen Tisch, sie steht mit der Speisekarte hinter uns. "Wollen Sie etwas essen?" Wir lehnen dankend ab, wollen nur etwas trinken. "Dann können Sie hier nicht sitzen", komplimentiert uns die Kellnerin an einen Tisch ganz am Ende des Gartens.
Als wir uns setzen, offenbart sie: "Sie haben aber nur eine halbe Stunde Zeit." Auf unsere Frage nach dem Warum erklärt sie: "Gäste, die nur trinken, müssen nach einer halben Stunde gehen." [...]"
Klasse! Das erhöht nicht nur den Umsatz pro Tisch gewaltig, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zur Bierkultur: Anstatt stundenlang an einem Glas herumzunuckeln, ist man gehalten, zügig zu bechern, sodass das edle Gebräu keine Chance hat, warm oder gar schal zu werden. Außerdem ist diese Praxis gut für die Gesundheit, denn man soll bekanntlich auf nüchternen Magen nicht so viel trinken.

Fragt sich nur, was das noch mit Gastronomie zu tun hat.

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