Freitag, 24. Februar 2012

Letzte Meldung: Gedenkminute kostet Arbeitsplätze


BERLIN (eig. Bericht). Die gestrige Gedenkminute für Opfer rechter Gewalt, zu der DGB und BDA aufgerufen hatten, ist aus Sicht der Wirtschaft problematisch. BDI-Funktionär Dr. Kurt Rochen erklärte, solche Arbeitsausfälle gefährdeten die Wettbewerbsfähigkeit Der Deutschen Wirtschaft TM im Globalen Wettbewerb TM erheblich. „Der Schaden, der den deutschen Unternehmen durch diese Aktion entstanden ist, lässt sich noch nicht genau beziffern.“, so Rochen. „Auch ein Verlust von Arbeitsplätzen ist nicht auszuschließen.“
Rechtsanwalt und Arbeitsrechtsexperte Wulf Eigelt meint, Gedenkminuten gehörten nicht zur Arbeitszeit und seien daher als Freizeit anzusehen. Eine Abmahnung wegen Arbeitsverweigerung sei daher rechtens. Anders liege der Fall, wenn die Arbeitszeit erfasst würde und man sich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf eine entsprechende Regelung geeinigt habe. Diejenigen, die an der Gedenkminute teilnehmen, müssten dann, ähnlich wie bei einer Raucherpause, vorher ausstempeln.

Kommentare :

  1. Gauck, gauck, gauck....

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  2. Mit moralischen oder ehtischen Argumenten braucht man hier gar nicht kommen. Was zählt ist der Sachzwang, der Sachzwang Profit. Profite vor Menschen, das wird mal wieder sehr deutlich.

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