Mittwoch, 30. April 2014

Alles nur ein Menschenversuch?


Hmm, wenn man sich einige Zeitgenossen so ansieht... Warum ist man eigentlich noch nicht früher auf diese Möglichkeit gekommen?

(Tom Tomorrow via The Daily Kos)
 




Kommentare :

  1. "Einige Zeitgenossen" ist doch arg bescheiden ausgedrückt, lieber Stefan ;-) Die Mehrheit scheint einem Selbstinszenierungs-ich-brauch-unbedingt-Bestätigung-und-Aufmerksamkeit-Fetisch verfallen zu sein. Mit "Kommunikation" hat das alles schon lange nichts mehr zu tun. Wer einmal in einer Großstadt Bus und Bahn fährt, kommt sich vor wie in einem Sci-Fi-Film: alle hängen sie wie die Bekloppten vor ihrem smartphone. Die Angst vor der Nicht-Dauerberieselung ist weit verbreitet.

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  2. Stimmt, fällt mir zunehmend auf, und zwar schon seit langer Zeit, wenn ich mit Bus oder Straßenbahn unterwegs bin.
    Eine Plage unserer Zeit, wie ich finde.

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    1. Och, ich weiß nicht. Vor zwanzig Jahren haben die meisten Leute in Bus oder Bahn gelesen oder Walkman gehört statt mit dem Handy zu spielen. Das war auch nicht besser - die Angst vor der Nicht-Dauerberieselung ist älter als die Möglichkeit, sich dauerberieseln zu lasen.

      Heute hat man nur mehr technische Möglichkeiten, sich unterwegs berieseln und beschäftigen zu lassen, und da fällt es womöglich stärker auf. Vielleicht machen es auch mehr Leute als früher, und Handys sind ja schon Aufmerksamkeits- und Interaktionsmagneten. Aber ich glaube nicht, dass sich grundsätzlich was geändert hat daran, wie die Leute ticken.

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    2. Ist doch lustig zu sehen,wie alle als ferngesteuerte Marionetten fungieren. Die merken einfach nix mehr. Komplett abgeschaltet. Hirntot. ;-)

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