Donnerstag, 24. April 2014

Netter Versuch, die xte


Was regt man sich eigentlich noch auf? Bringt doch eh nix. Es gäbe zig Möglichkeiten, an die Flocken zu kommen, die nötig wären, die marode Infrastruktur in diesem, unserem Lande zu sanieren. Möglichkeiten zudem, die auch die, die die Flocken abdrücken müssten, erheblich stärker im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten zur Kasse bäten als Torsten Albigs (SPD) Idee einer einheitlichen Schlagloch-Abgabe in Höhe von 100 Euro pro Jahr für alle. Es gäbe da so Sachen wie einen erhöhten Spitzensteuersatz, eine Vermögensabgabe, eine Börsenumsatzsteuer, eine Erbschaftssteuer und so weiter. Alles Dinge übrigens, die es in der Amtszeit eines Erzsozialisten wie Helmut Kohl (CDU) mal gegeben hat.

Ach so, sollte da nicht auch eine Pkw-Maut eingeführt werden? Was soll eigentlich mit den Einnahmen daraus passieren? Warum eigentlich eine Pkw-Maut für Ausländer einführen, die Inländer via Verrechnung mit der Kfz-Steuer davon quasi wieder befreien wollen, dann aber die Kohle, von der man die Inländer erst befreit hat, via Sonderabgabe wieder einkassieren? Geht es noch komplizierter? Ist es vielleicht überhaupt ein Fehler, bei solchen Polit-Gehirnpfürzen überhaupt nach einem Sinn zu fragen? Fragen über Fragen mal wieder. Übrigens: Ein einschlägiges Fachblatt hat da noch eine entzückende und zudem gute Einnahmen versprechende Idee.



Kommentare :

  1. Neenee, die 'Leistungsträger' unserer Gesellschaft MÜSSEN unbehelligt bleiben! Bezahlen eh schon viel zu viel. Werden bereits dazu genötigt, sich Luxusjachten anzueignen (um sie als Dienstfahrzeuge zu deklarieren) um dieser sozialistischen Gleichmacherei entfliehen zu können.
    Die hauen doch eh ab, diese 'Leistungsträger', wenn die dann Steuern zahlen sollen.
    Also Vermögens-, Erbschaftssteuer und anderes kommunistisches Gleichmachereigedankengut, auf Null setzten, und dann wird alles gut! Die 'Leistungsträger' bleiben im Land, das Wirtschaftswachstum floriert, ohne die Ketten der Umverteilung, und allen wird es gut gehen!
    Ich begreife bis heute nicht, warum die FDP die 5%-Hürde nicht gepackt hat!
    Sind denn alle unvernünftig geworden?
    Begreift denn niemand mehr, dass Vermögende entlastet und die anderen die Zeche zahlen müssen?
    Wie blöd kann man denn sein?
    Liest denn keiner mehr die BILD-Zeitung?

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    1. Genau, alles nur Notwehr. Dass das in die Köpfe der alles gleich machen wollenden Minderleister aber auch nicht reingehen will...

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    2. Die wissen das schon, die Minderleister. Aber das können sie niemals zugeben, weil sie sich damit die Hand, die sie füttert, absägen würden. Wären sie ja blöder als Springer erlaubt...

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  2. Wofür bezahlen wir eigentlich die Steuern? Dachte, jene wären schon für in der Hauptsache für Infrastruktur und Soziales gedacht.

    @Rose: “Ist es vielleicht überhaupt ein Fehler, bei solchen Polit-Gehirnpfürzen überhaupt nach einem Sinn zu fragen?

    Doch, doch, besser iss … Das hat man in der Vergangenheit wohl eh viel zu wenig gemacht …

    Offenbar hat sich in der Politik als strategisch nützlich erwiesen, Änderungen über Gehirnflatulenz-Modi zu platzieren. Je leiser, desto wirkungsvoller in der Endleistung. Wer denkt denn schon gerne über jeden einzelnen Hirnpfurz nach, schaut intensiv hin, statt sich abzuwenden? Richtig, keiner (Ausnahmen bestätigen die Regel). Aber ehe man sich versieht, verbinden sich tausende von kleinen und leisen Einzel-Flatulenzen zu einer flächendeckenden Flatulenz-Wolke, die dem ganzen Volk den Atem nimmt. Über die Jahre hat sich schon so einiges angesammelt, finde ich.

    Vermutlich sollen wir daran gewöhnt werden, dass diese Zeiten, in denen Steuern für das eingesetzt worden sind, wofür sie einst gedacht waren, nicht nur in der Gegenwart, sondern in naher Zukunft endgültig und für alle Zeit vorbei sind. Stück für Stück und Flatulenz für Flatulenz. Durch Mehrabgaben/ Sonderabgaben/Zuzahlungen ... von Gesundheitskosten, Eltern- Initiativen zur Schulsanierung, ehrenamtliche Zwangsarbeitsleistungen, Patenschaften von städtischem Bepflanzungsgut über die PKW Maut .. bis hin zur Schlagloch-Abgabe (Brückensanierungs-Abgabe kommt sicherlich noch) ... Egal, wie man es jeweils nennt, bis man längst vergessen hat, wofür Volk ursprünglich bereits bezahlt hatte. Und das nicht einmal wirklich mit Plan (Flatulenzen haben in der Regel keine), sondern ein Pfurz baut sich auf den anderen auf.

    Was für an Geldern für die Infrastruktur/Soziales etc. pp. in Zukunft vorgesehen ist, nennen wir – nach adäquater Ansammlung von Einzelflatulenzen - nur "noch" «Abgaben» und hin und wieder bezeichnen wir es als «Sonderabgaben» bzw. klemmen den evtl. Einsatzzweck (ohne Garantie versteht sich) vor das Wort «Abgaben».

    Die einstigen «Steuern» belassen wir bei dieser Benennung, nur der öffentlich deklarierte Einsatzzweck wird von vorneherein deutlicher deklariert sein. In der Zukunft werden wir also «Steuern» gleich als den zu bezahlenden Obolus des Volkes benennen, der als Einnahmequelle für jene gedacht ist, die das Land «steuern». Also jene mit dem Ruder in der Hand und solche, die sich im Auftrag der Steuermänner sehen, zu paddeln.

    Das macht begrifflich doch Sinn und man kann sich später dieses ewige Missverständnis für missbräuchliche Einsatzzwecke der einstigen Steuergelder, wie bspw. für Bankenrettungen oder die regelmäßige Aufregung über Diätenerhöhungen usw. per Wortdefinition ersparen.

    Ist doch völlig klar, wenn wir mit den Steuern ständig die Finanz-Casinos für Europa und Teile der Restwelt einsetzen, dann bleibt nichts mehr übrig für die althergebrachten Investitionen. Es bietet sich förmlich an, hierzu eine Vielzahl neuer, verschiedener und kleiner Volksabgaben zu generieren, die wir – jeweils einzeln betrachtet – nicht weiter beachten bzw. uns angestunken abwenden.

    @Rose:„ Ein einschlägiges Fachblatt hat da noch eine entzückende und zudem gute Einnahmen versprechende Idee.“

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