Donnerstag, 31. Juli 2014

Heute vor hundert Jahren


Klar, am 1. August vor hundert Jahren ist der erste Weltkrieg ausgebrochen. Das ist bekannt. Am Vorabend des ersten Weltkrieges aber kam mit Louis de Funès auch einer der größten Komiker des letzten Jahrhunderts zur Welt. Was habe ich seine Filme früher geliebt! "Nein!" - "Doch!" - "Nnn!" war fester Bestandteil unseres Scherzrepertoires. Als mich seinerzeit die traurige Nachricht ereilte, dass er an einem Herzinfarkt gestorben sei, dachte ich nur: Klar, an was auch sonst?

Anders als zum Beispiel Charlie Chaplin, verkörperte er nie die Unterdrückten, Geknechten, mit deren Schicksal man mitlitt. Er ließ die unsympathischen Typen komisch erscheinen. Meist cholerische Chefzwerge, die sich beim Versuch, Untergebene zu tyrannisieren, grandios lächerlich machten. Man muss nur Körpersprache und Auftreten eines Nicolas Sarkozy studieren, um zu sehen, wie gültig das bis heute ist. Große Kunst! So groß, dass noch nicht einmal die damals verbreitete Unsitte der Strunzdummen Deutschen ÜbersetzungTM (vgl Titel wie 'Onkel Paul, die große Pflaume') ihr etwas anhaben konnte.

Anstatt noch viele Worte zu machen, zum Hundersten der wohl herrlichste Wutanfall, der je auf Zelluloid gebannt wurde (bitte das schlechte Bild zu entschuldigen):


Sagte ich: Was habe ich die Filme früher geliebt? Nein, ich liebe sie immer noch. Ein schöner Anlass, sich am Wochenende einmal der DVD-Sammlung zu widmen.



Kommentare :

  1. Über Louis de Funes kann ich auch heute noch lachen. Mein absoluter Favorit ist Die Abenteuer des Rabbi Jakob. So geil :)

    MArtin

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  2. isses ein Wunder...der Tanz einfach genial

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