Donnerstag, 25. September 2014

Geschockte Medien wollen Rache


Letzte Woche hat der französische Präsident Francois Hollande dem 'Islamischen Staat' (IS) offiziell den Krieg erklärt. Er hat ihn bekommen. Dummerweise kämpft der IS mit seinen eigenen Waffen und nach seinen eigenen Regeln. Jetzt haben IS-Kämpfer Hervé Gourdel, einen 55jährigen Bergführer aus Südfrankreich bei einer Wanderung in der Nähe von Algier entführt und enthauptet, nachdem die französische Regierung ihre Forderung abgelehnt hatte, die Angriffe einzustellen.

Die Grande Nátion, so heißt es, stehe seitdem "unter kollektivem Schock, geeint in Trauer, Empörung, Wut.", so der SPIEGEL. "Barbarei!" ('Le Figaro'), "Verbrechen" ('Le Parisien') oder "enthauptet, weil er Franzose war", entblödet sich sogar die linksliberale 'Liberation' nicht zu meinen.

Ohne Frage ist Gourdels Ermordung eine verabscheuungswürdige Tat und sein Tod eine Tragödie für alle, die im nahe standen und denen er etwas bedeutete. Höchstwahrscheinlich hatte er auch mit Politik nichts am Hut und war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort, was die Sache doppelt tragisch machte. Andererseits: Es ist Krieg. Krie-hieg! Im Krieg gibt es Tote. Auch tote Zivilisten. Schon mal gehört? Wer das nicht will, soll keinen führen. Ist es wirklich so eine Überraschung, dass eine als terroristisch eingestufte Guerillaorganisation, der man den Krieg erklärt hat, exakt das tut, wofür man ihr den Krieg erklärt hat: Den Krieg nach ihren Regeln zu führen und nicht nach denen des Völkerrechts? Apropos "Verbrechen" ('Parisien'): Ist ein Angriffskrieg nach dem Völkerrecht nicht auch ein Verbrechen, irgendwie?

Schön, Frankreich ist also geschockt. Kollektiv, wie zu hören ist. Wetten, dass nicht? Sicher haben fast alle Franzosen Gourdels furchtbaren, qualvollen Tod irgendwie zur Kenntnis genommen. Die meisten werden das sicher traurig finden, vielleicht werden nicht wenige auch tatsächlich geschockt sein und kurz inne halten. Oder sie werden was gesagt haben, in dem "Scheißislamisten" vorkommt. Aber das dürfte es im wesentlichen gewesen sein, abgesehen bei jener Minderheit, der nie etwas anderes einfällt, als Rache nehmen und die Armee in Marsch zu schicken. Es ist keine Herzenskälte, wenn man annimmt, dass die meisten Franzosen sich vermutlich sagen werden: Ja, schlimm, wirklich, aber shit happens, das Leben geht weiter. Was auch sonst?

Streng genommen, kann ich natürlich nur von mir reden. Der Tod eines mir völlig fremden Menschen, den ich auch sonst nicht groß wahrgenommen habe, hinterlässt in meinem Leben keine weiteren Spuren. Wie sollte er auch? Nicht, dass mich so was völlig kalt ließe, aber ich bin mit dem Sterben der in den letzten Jahren Verblichenen aus meinem näheren und weiteren Umfeld schon genug beschäftigt.

Als mehrere deutsche Soldaten in Afghanistan ums Leben kamen, habe ich da getrauert? Nein, habe ich natürlich nicht. Würde ich den Hinterbliebenen, so ich welchen begegnete, aus ganzem Herzen mein volles Mitgefühl aussprechen, obwohl ich den Krieg, in dem diese Menschen getötet wurden, für sinnlos und grundfalsch halte? Aber natürlich! Ein Gebot der Menschlichkeit, denn der Tod beendet alle Feindschaft. Mich deswegen aber vor einen politischen Karren spannen lassen? So seht ihr aus!

Knapp 3.000 Menschenleben haben die Anschläge vom 11. September 2001 in New York gefordert. Um jedes einzelne ist es schade, ohne Vertun. Mit diesen 3.000 Toten aber wurde der 'Krieg gegen den Terror' begründet, zu dem auch die Einmärsche in Afghanistan und im Irak gezählt werden. Vorläufige Bilanz: 167.657 tote Zivilisten. Das ergibt, großzügig geschätzt, einen Body Count von über 55 Leichen für jeden am 11. September getöteten Amerikaner. Wann sind die Racheengel eigentlich mal zufrieden? Man darf gespannt sein, bei welchem Verhältnis die Französischen Falken zufrieden sein werden.

Noch einmal: Frankreich ist also geschockt und fordert Vergeltung. Ganz Frankreich? Oder eher nur jene Stiefelspanner von der Presse, die par tôut einen Casus Belli herbeigeifern wollen, damit der Westen einer weiteren Weltgegend Zivilisation und Menschenrechte beibomben kann?



Kommentare :

  1. Am erstaunlichsten finde ich aber: Ein oder zwei medial geschickt Enthauptete haben mehr politische Wirkung als Hunderttausende irgendwo so nebenbei umgebrachte Menschen. Da haben die Islamisten die Funktionsweise moderner Öffentlichkeitsarbeit hervorragend verstanden. Und der Westen tut genau das, was seine Gegner provozieren wollen. Oder was beide Seiten im Grunde eigentlich wollen, wer weiß...

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    1. Nun, sieht so aus, als seien al-Quaida nebst ihrer Unter- und Nachfolgeorganisationen ziemlich geschickt und wissen genau, wie der Westen tickt. Wie Pispers letztens sagte: Osama bin Laden hat gewonnen. Sein Plan war, die USA und den Westen in eine Reihe von Kriegen zu ziehen, die sie auf Dauer nicht gewinnen können. Mission accomplished. Gar nicht dumm, der Kerl.

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    2. Bin Laden mußte sich ja noch vergleichsweise anstrengen. Jetzt müssen sich ein paar Fusselgesichter nur noch eine "Sharia Police"-Plastikweste überziehen, und halb Deutschland tickt aus. Oder irgendwer muß zwei Journalisten vor der Kamera umbringen, um ganze Länder in einen Krieg zu ziehen. Da staunt man schon, wer hier eigentlich wen bei den Eiern hat….

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  2. Ganz ehrlich - ich verstehe es nicht.

    Auf 9/11 mit einem Angriff auf den (daran unbeteiligten) Irak zu reagieren war absoluter Irrsinn, und der Krieg gegen die Taliban in Afghanistan war auch strategisch unklug, auch wenn ich argumentieren würde, dass er nicht völlig ungerechtfertigt war - immerhin haben die Taliban al-Qaide logistisch unterstützt. Einer Logik "Enthauptung eines französische Touristen in Algerien" - "Angriff auf einen souveränen Staat tausende von Kilometern vom Tatort entfernt, mit lediglich einer losen Verbindung zu den Tätern" würde ich daher auch nicht folgen wollen.

    Aber das ist doch gar nicht die Situation, um die es hier geht. Eine barbarische Terrororganisation hat weite Teile des vom Bürgerkrieg zerissenen Syriens unter ihre Kontrolle gebracht, kontrolliert einen großen Teil des politisch instabilen Nachbarlands Irak, und ist fleißig dabei, einen Völkermord an religiösen Minderheiten, anderen ethnischen Gruppen zu verüben, terrorisiert und ermordet politisch oder religiös auch nur minimal Andersdenkende, und befindet sich immer weiter auf Expansionskurs. Hier geht es nicht um fabrizierte Vorwürfe und Vorwände des bösen Westens, um sich ölfelder unter den Nagel zu reißen - hunderte muslimische Organisationen und Religionsgelehrte weltweit haben ISIS ebenfalls für ihre Verbrechen verurteilt.

    Die Frage ist also, wie umgehen mit einer expandierenden, blutrünstigen Regionalmacht, wenn deren Nachbarn und Opfer (Kurden, Iraker, Syrier) um Hilfe bitten? Nein sagen, oder Hilfe leisten?

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    1. Die Frage ist also, wie umgehen mit einer expandierenden, blutrünstigen Regionalmacht, wenn deren Nachbarn und Opfer (Kurden, Iraker, Syrier) um Hilfe bitten? Nein sagen, oder Hilfe leisten?

      Diese Argumentation ist wirklich uralt und wird immer und immer wieder verwendet: bei Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und so weiter. Ich stelle mal folgende Gegenfragen dazu:

      Warum wird eigentlich immer nur dort eingegriffen, wo sich der Westen persönliche Vorteile (in Form von Rohstoffsicherung, politischen und wirtschaftlichen Vorteilen) verspricht? Ist nicht die halbe Welt ein Brandherd? Wurden im Sudan nicht schon über 500.000 Menschen durch die Dschandschawid vertrieben und abgeschlachtet? Warum greift die internationale Gemeinschaft hier nicht ein, hm? Was war mit dem Völkermord in Ruanda?

      Glaubst Du wirklich Kriege und gezielte Ermordungen durch Killer-Dronen können den Terrorismus besiegen oder gar verhindern? Schafft man sich so nicht ständig neue Terroristen?

      Warum bedeutet "Hilfe leisten" immer gleich Waffen, Krieg und Mord? Weshalb schickt man keine Lehrer, Krankenschwester, Lebensmittel, Ärzte und so weiter?

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    2. Wie alt oder neu ein Argument ist, hat keinen Einfluss auf dessen Stichhaltigkeit.

      Warum wird eigentlich immer nur dort eingegriffen, wo sich der Westen persönliche Vorteile (in Form von Rohstoffsicherung, politischen und wirtschaftlichen Vorteilen) verspricht?

      Ich stelle in Abrede, dass "der Westen" von seinem Eingreifen finanziell oder politisch profitieren wird. Syrien und der Irak werden auch ohne IS instabile Gebilde bleiben, die "dem Westen" misstrauisch gegenüberstehen, und die Türkei (immerhin Nato-Staat) riskiert einen erneuten Konflikt mit den Kurden.

      Ist nicht die halbe Welt ein Brandherd? Wurden im Sudan nicht schon über 500.000 Menschen durch die Dschandschawid vertrieben und abgeschlachtet? Warum greift die internationale Gemeinschaft hier nicht ein, hm?

      Etwas provokant: Man darf also keinen Völkermord verhindern, wenn anderswo auf dem Planeten zeitgleich ein zweiter stattfindet?

      Was war mit dem Völkermord in Ruanda?

      Das Nicht-Handeln der Blauhelme in Ruanda war eine Tragödie. Die Logik "Man hat in Ruanda nicht gehandelt, was katastrophale Konsequenzen hatte. Deshalb sollte man in Syrien und im Irak ebenfalls nicht handeln" kann ich nicht nachvollziehen.

      Glaubst Du wirklich Kriege und gezielte Ermordungen durch Killer-Dronen können den Terrorismus besiegen oder gar verhindern? Schafft man sich so nicht ständig neue Terroristen?

      Den Punkt erkenne ich als valide an. Rein militärisch wird weder Syrien noch der Irak befriedet werden. Für beide Staaten muss man auch an einer politischen Lösung arbeiten. Ich bezweifle allerdings, dass Verhandlungen mit IS erfolgreich wären, insbesondere solange IS in einer Position der Stärke ist.

      Warum bedeutet "Hilfe leisten" immer gleich Waffen, Krieg und Mord? Weshalb schickt man keine Lehrer, Krankenschwester, Lebensmittel, Ärzte und so weiter?

      Es wurden Lebensmittel an die eingeschlossenen Jesiden geliefert. Weshalb man in ein Gebiet, in den Journalisten enthauptet werden, vielleicht besser keine Krankenschwestern, Ärzte oder Lehrer schickt ist denke ich selbsterklärend.

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    3. Worum es mir geht, ist, dass 'der Westen' (was immer das genau ist, denn auch Länder wie Norwegen, die sich kaum in so was einmischen, gehören ja irgendwie dazu) wegen seiner Bereitschaft, wirtschaftliche Eigeninteressen zur Not mit Krieg - pardon: humanitären Einsätzen - zu sichern, dabei ist, jegliches Recht zu verspielen, anderen mit Völkerrecht und Menschenrechten zu kommen. Zumindest, was die Wahrnehmung von IS-Leutchen und ihnen Nahestehenden angeht. (Natürlich ist das ein wenig überzogen, denn die Rechtssysteme der meisten westlichen Länder funktionieren doch noch ein wenig anders als, sagen wir, in Saudi-Arabien.) Wenn der Westen Putin nun vorhält, sein Vorgehen sei völkerrechtswidrig, dann kann der sich ganz entspannt zurücklehnen und auf die Kosovo-Kampagne von 1999 verweisen.
      In den Achtzigern und Neunzigern hätte eine - gewiss tragische - Geschichte wie die mit Hervé Gourdel sicher diplomatische Turbulenzen ausgelöst, aber mit Sicherheit keinen Krieg. Es ist ausnahmsweise ganz einfach: Wer leichtfertig die Schwelle zum Krieg überschreitet, riskiert, am Ende selbst gelackmeiert dazustehen, und wenn er sich noch so sehr für den Guten hält.

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  3. Hat Frankreich nicht mit Luftschlägen begonnen, mehrere Tage bevor Hervé Gourdel entführt wurde?

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  4. Wir haben hier doch eine klassische win/win Situation. Wem der Arsch innenpolitisch auf Grundeis hängt, wie z.B. Hollande, der bedankt sich noch bei den IS-Irren. Wie andere Regierungsdarsteller auch und natürlich die Rüstungsindustrie, als auch die Sicherheitsindustrie und deren staatlichen Prediger. Ohne in VT abzuschweifen. Man läßt eine lange Zeit lang die Durchgeknallten gewähren, versorgt sie direkt und indirekt mit Waffen. Und wenn die Kacke so richtig brennt, spielt man Feuerwehr. Und kontrolliert so demnächst die Ölfelder im kurdischen Teil Syriens und im Irak. Ich gehe jetzt mal die Wette ein, daß in nächster Zeit die Türken in Syrien einlaufen um das Gebiet zu "stabilisieren". Ich traue hier niemanden. Der Presse schon eh nicht mehr.

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    1. Ja, das klingt schon sehr nach Aluhut.

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    2. Dann bitte erklären, warum die geballte Aufklärung der Dienste, den IS nicht hat kommen sehen. Den Aluhut nehm ich dann gerne, bleibe aber Montags zu Hause.

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    3. Warnungen vor islamistischen Gruppen in Syrien hat es schon seit Beginn des Bürgerkriegs immer wieder gegeben. Dass niemand den IS hat kommen sehen ist eine Legende.

      Wem der Arsch innenpolitisch auf Grundeis hängt, wie z.B. Hollande, der bedankt sich noch bei den IS-Irren. [...] Man läßt eine lange Zeit lang die Durchgeknallten gewähren, versorgt sie direkt und indirekt mit Waffen. Und wenn die Kacke so richtig brennt, spielt man Feuerwehr.

      Für die Behauptung, Hollande habe dem IS Waffen geliefert, als Teil eines langfristig angelegten Manövers um seine Sympathiewerte zu steigern, haben Sie natürlich einen Beleg?

      Und kontrolliert so demnächst die Ölfelder im kurdischen Teil Syriens und im Irak.

      Damit diese Behauptung Sinn macht muss man ignorieren, dass die USA bis vor kurzem de facto Besatzungsmacht im Irak waren. Und man muss ignorieren, dass die derzeit verfolgte Strategie lediglich Luftschläge und Waffenlieferungen umfasst, aber kein direktes Eingreifen mit Bodentruppen.

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  5. Sie verkaufen sich aber unter Preis. Hollande war sicher persönlich vor Ort und hat Geschenke verteilt, ist klar. Hat zwar keiner behauptet, aber gut. Frankreich als Waffenexpoteur ist ein Begriff. Die Abnehmer auf der arabischen Halbinsel auch. Wie die Ströme dann weiterfließen dürfte bekannt sein. Es geht aber nicht allein um Frankreich. Obwohl Lybien dürfte Sarkozy damals auch ganz gut gelegen gekommen sein, mal abseits der französischen Konzerninteressen, als sein Stern schon knietief in die Scheiße gesunken war. Hat aber nicht geholfen. Meiner Meinung geht es im aktuellen Konflikt sehr wohl um Interessenswahrung des Westens und seiner Verbündeten. Meine Behauptung, die Dienste hätten nichts gewußt, interpretieren sie falsch. Natürlich wußten die. Und normalerweise, wenn es denn dienlich ist, wird das auch publiziert, egal mit welchem Wahrheitsgehalt. Die Situation zur Zeit stellt sich so dar, daß der IS sich weiter im kurdischen Teil Syriens "engagiert" , daß der NATO-Verbündete Türkei bis dato Ausrüstung und Kämpfer des IS reinläßt und Verwundete IS-Schergen aufnimmt, aber türkisch-kurdische Freiwillige am Grenzübertritt hindert. Nun hat Erdogan angekündigt die Strategie zu wechseln und es ist von einer Pufferzone auf kurdischem Gebiet die Rede. Also, was wollen sie mir eigentlich noch verklickern ? Die Kurden durchschauen das Spiel durchaus, sind aber auch in unterschiedliche Lager gespalten. http://lowerclassmag.com/2014/09/pufferzone-bodentruppen-flugverbotszone-der-geheime-plan-fuer-kobane/#more-1082

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    1. Frankreich als Waffenexpoteur ist ein Begriff. [...] Wie die Ströme dann weiterfließen dürfte bekannt sein.

      Sie haben behauptet, dass der IS durch 'westliche' Waffenlieferungen gepäppelt wurde, um ihn dann öffentlichkeitswirksam zu bekämpfen und daraus innenpolitisches Kapital zu schlagen. In diesem Zusammenhang haben Sie den Namen Hollande fallen lassen. Dass Sie sich jetzt auf obskures Gemunkel über irgendwelche Waffenströme zurückziehen ändert nicht, was usprünglich behauptet wurde.

      Lybien [...] Sarkozy

      Ach, noch ein französischer Präsident, der im Ausland Kriege orchestriert, um im Inland Wahlen zu gewinnen.

      Und normalerweise, wenn es denn dienlich ist, wird das auch publiziert, [...]

      Es wurde publiziert. Es gab immer wieder Warnungen vor Islamisten bei den syrischen Rebellen.


      Was mich an Verschwörungstheoretikern so nervt, ist dieses simplifizierende Weltbild. 'Der Westen' ist immer ein böser und berechnender monolithischer Block, der versucht sich irgendwelche Ölquellen unter den Nagel zu reissen, Politiker zetteln mal eben so einen Genozid im nahen Osten an um aus einem Umfragetief zu kommen, und jeder Fakt der nicht in die Theorie passt wird hartnäckig ignoriert.

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