Dienstag, 24. Februar 2015

Paradoxon des Fortschritts


Bei der Masern-Impfung von Kindern hört der Spaß auf

Damals, Anfang der Siebziger, kurz nachdem der erste Masern-Impfstoff zugelassen worden ist, hatte unsere Familie einen Hausarzt, der, wie meine Eltern auch, streng darauf achtete, dass ich alle Impfungen bekam. Nur bei den so genannten Kinderkrankheiten riet er ab. Er fand, das beste sei, sie möglichst alle gehabt zu haben, das immunisiere für den Rest des Lebens. Vermutlich hatte er während seines Studiums in den Fünfzigern noch gelernt, was einen nicht umbringe, mache einen härter. Oder so ähnlich. So hatte ich am Ende der Grundschule bis auf Scharlach das ganze Programm durch: Masern, Röteln, Windpocken, Mumps. Ich habe es offensichtlich überlebt, sonst würde das hier nicht zu lesen sein.

Mochte das, was der längst verstorbene Doc vertrat, damals vielleicht noch als schrullige Minderheitsmeinung durchgehen, heute wäre es bestenfalls grob fahrlässig. Denn es gibt nicht wirklich eine Impfdebatte jenseits gewisser, vornehmlich im Netz sich tummelnder Zirkel, ob privat oder gewerblich, und den Praxen einiger Quacksalber. Daher macht einen eine Nachricht wie die vom Tod eines Kindes, das mit einiger Wahrscheinlichkeit noch leben würde, hätten seine Eltern es gegen Masern geimpft, einen auch so traurig. Warum passiert so was im 21. Jahrhundert noch, wo wir so kurz vor Ausrottung dieser Krankheit stehen? Man kann nur einige Vermutungen anstellen.

Weil diese Eltern vielleicht geglaubt haben, die Masern durchzustehen sei die beste Abhärtung und eine Impfung überflüssig, wenn nicht gar eine Verschwörung der Pharmaindustrie?

Weil sie geglaubt haben, es besser zu wissen als fast alle anderen. Nur kein Herdentier sein, und sei der wissenschaftliche Konsens auch noch so groß? (In diesem Milieu gedeihen sowie Anhänger diverser esoterischer Hirngespinste aufs beste, sondern auch Holocaust-Leugner, Reichsbürger und andere Alumützen.)

Weil sie sich zwar für gebildet halten, aber keinen Tau von Wissenschaft haben und eine Hypothese nicht von einer These, eine These wiederum nicht von einer Theorie unterscheiden können? Weil sie Scharlatanen geglaubt haben, denen die Approbation entzogen gehört? Weil sie deswegen geglaubt hatten, um die Masernimpfung gäbe es so etwas wie eine ernsthafte Kontroverse? Kurz: Weil sie in ihrem Wahn, alles richtig machen zu wollen, auf die schiefe Bahn geraten sind?

Weil sie als Stadtbewohner ein irrationales, heillos verklärtes Verständnis von Natur haben?

Weil sie nicht kapieren, dass etwas, was bei Uroma vielleicht funktioniert haben mochte, nicht auch heute zwangsläufig das beste sein muss?

Weil sie berechtigte Kritik an einer kapitalistischen Pharmaindustrie verwechseln mit wirren Verschwörungstheorien über eine Pharma-Mafia, die nichts anderes im Sinn hat, als die Menschheit mittels Impfstoffen krank zu machen oder sonstwie zu vergiften?

Weil sie jedwede noch so neutrale Information, egal wo auf der Welt und von wem, nur als staatliche Desinformationskampagne sehen, obskure Foren und Nischen im Netz jedoch für seriöse, ernst zu nehmende Quellen halten?

Weil sie nicht begreifen, dass das, was mit ihrem Kind geschieht, nicht allein unter ihr Recht auf Selbstbestimmung fällt? Weil ein Kind ein eigenständiger Mensch mit eigenen Rechten ist, die sie nicht befugt sind, nur im eigenen Gutdünken anzuwenden.

Es ist paradox. Früher galt es gemeinhin als Zeichen von Armut, wenn Kinder irgendwo gehäuft an ansteckenden Krankheiten litten oder gar daran starben. Keine medizinische Versorgung, Mangelernährung, mangelnde Hygiene. Heutige Masernausbrüche dagegen scheinen eher auf Wohlstand hinzudeuten. Denn die Krankheit bricht vor allem in städtischen, akademischen, gut verdienenden bildungsbürgerlichen Milieus aus, in denen besonders viele der Impfgegner sich tummeln. Da sind dann in einer Kita nicht mehr ein Prozent, sondern gleich zehn Prozent der Kinder nicht geimpft, und dann kann es sehr schnell richtig gefährlich werden.

Keine Ahnung, ob jemand diese Eltern anzeigen kann bzw. wird wegen fahrlässiger Tötung oder so. Ich wünsche es ihnen jedenfalls nicht, denn sie sind mit dem Tod ihres Kindes vermutlich gestraft genug und werden damit klar kommen müssen. "Na, glaubt ihr mir jetzt endlich?" -  das steht angeblich, einer alten Scherzfrage zufolge, gern auf dem Grabstein von Hypochondern. Was wird wohl auf dem Grabstein des Kleinen stehen? "Wenigstens kein Opfer der mörderischen Pharma-Mafia!"?


Kommentare :

  1. Das Thema ist generell nur sehr schwer sachlich zu diskutieren. Ich persönlich habe Verständnis für alle drei Seiten, den Impfgegnern, den Impskeptikern und den (kompromisslosen) Impfbefürwortern und ordne mich selbst irgendwo in der Mitte ein. Würde die Pharmaindustrie nicht so funktionieren, wie sie funktioniert (d. h. das Impfen bringt auch eine Menge Geld - und dieser Gier-basierte Antrieb korreliert bekanntermaßen nur in den seltensten Fällen mit dem Allgemeinwohl... - ließe sich eine überzogene Abwehrreaktion vielleicht vermeiden. Die abschreckendsten Beispiele waren für mich in den letzten Jahren die diversen Viehzeuchgrippen. Die allesamt in der Summe, für die Mehrheit der gesunden Menschen nicht gefährlicher waren, als jede hundsgewöhnliche Grippe - an der auch ständig (eh schon gesundheitlich vorgeschädigte) Menschen sterben... Wochen-, gar Monatelang wurde eine regelrechte Weltuntergangsshysterie geschürt, die jeder Grundlage entbehrte. Die Regierung bunkerte für hunderte Mio Impfstoffe - die sie nun vor einiger Zeit vernichten musste. Wo doch sonst jeder Euro Steuergeld gespart werden muss. An den Nebenwirkungen der Impfungen starben auch einige. Naja, egal... Die neoliberale Gesundheitspolitik will diese Form der kapitalistischen Pharmazie - dann kann ich auch Menschen verstehen, die diesen ganzen Zirkus kritisch sehen. Vielleicht auch in manch Einzelfall zu kritisch... Es gilt dann halt auch das Dilemma: wer einmal lügt (übertreibt), dem glaubt man nicht...

    Dieses Thema sollte man - wenn überhaupt - aber genau OHNE einen persönlichen, emotionalen Bezug diskutieren! Einen Fall wie diesen halte ich auch für bedauerlich. Ich will es eigentlich auch nicht relativieren; aber jeden Tag sterben auch in diesem Land viele Kinder aus vermeidbaren Gründen. Wie viele davon z. B. durch Infektionen mit multiresistenten Krankenhaus... keine Ahnung? Die werden ja auch nicht erfasst und für gesundsheitspolitische Zwecke missbraucht...

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    1. Ich kann Ihnen nur vollkommen zustimmen!
      Ergänzend vielleicht, dass das Theme zu einseitig behandelt wird.
      Nicht jede Impfung ist gleichhoch sinnvoll bei den unterschiedlichsten Krankheitsarten.
      Nicht jede Kombinationsmenge (inzwischen 7-fach-Impfungen!) scheint folgenlos zu bleiben.
      Nicht jedes Alter ist für Impfungen sinnvoll. So sind Impfungen unter einem Jahr aufgrund der urspr.Mutterimmunisierung zumindest nicht unumstritten.
      Die Todesfälle in Syrien, nach Massenimpfungen von Babys unter einem Jahr scheinen dies zu untermauern.
      Ich halte jedenfalls nicht alle Impfungen für sinnlos, würde mir aber eine differenziertere und differenzierende Betrachtungsweise, vielleicht gar eine Neubewertung wünschen.

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    2. Es geht hier aber konkret um die Masern, nicht um (möglicherweise) gehypte Sachen wie Vogelgrippe. Und da gab es eben aktuell einen vermeidbaren Todesfall und generell die Rückkehr einer nahezu ausgerotteten Krankheit. Beides geht voll auf die Kappe von Aluhut-tragenden Bildungsbürgern.

      Was multiresistente Keime angeht gibt es schon lange den Ruf nach weniger Antibiotikamissbrauch sowie besserer Krankenhaushygiene. Hat nur mit dem Thema impfen nichts zu tun, und ist hier wohl eher eine Nebelkerze.

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  2. Das Kind als Versuchskaninchen , eine Impfung ist zunächst mal ungefährlich , für überflüssig kann man sie hinterher immer noch halten .
    Bei vielen solcher Eltern scheint die eigene "Agenda" wichtiger zu sein als das Kindeswohl .

    Irgendwie ähnelt das jener Mentalität , die sich die leistungstechnische Optimierung des Kindes auf die Fahnen geschrieben hat.

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    1. Noch wichtiger erscheint mir die üblich fehlende Verhältnismäßigkeit, sobald Tod oder Kinder im Spiel sind (Absicht oder Ausnutzung?).
      Ein totes Masernkind (schrecklich für die Verwandten), obwohl die Ursachen noch nicht aufgeklärt sind, wandern durch die Boulevard-Presse und drücken die Tränendrüsen aus.
      20.000 -35.000 Grippetote (angeblich) jedes Jahr, etwa 20.000 Tote durch Behandlungsfehler, 15.000 Tote d.Antibiotikaresistenz/Krankenhauskeime.
      Wieviele davon Kinder bleibt ungenannt. Die Empörung und das Mitgefühl hält sich weitgehend in Grenzen.

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    2. @Anonym

      Das sollte man nicht alles in einen Topf werfen.
      Die Grippetoten sind meiner Info nach meist geschwächte und/oder ältere Personen , inwiefern man da alle durch Impfung retten könnte , weiß ich nicht , aber Sie übersehen , daß es sich dabei fast immer um Erwachsene handelt , deren Impfung ja auch jedes Jahr offiziell empfohlen wird.

      Behandlungsfehler zählen nur dann , wenn dahinter vermeidbare Mißstände stehen , einen gewissen Teil wird es aber immer geben.

      Was die Resistenzen angeht , stimme ich zu , das müßte vielmehr thematisiert werden , in der Tierhaltung , in Privathaushalten (ins Klo kippen) , bei der Geldmittelverknappung der Krankenhäuser , die durchaus mögliche Hygienemaßnahmen verhindert , aus Personalnot, usw.

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  3. @ Dennis82: Würde die Pharmaindustrie nicht so funktionieren, wie sie funktioniert (d. h. das Impfen bringt auch eine Menge Geld - und dieser Gier-basierte Antrieb korreliert bekanntermaßen nur in den seltensten Fällen mit dem Allgemeinwohl... - ließe sich eine überzogene Abwehrreaktion vielleicht vermeiden.

    Ist es denn so, dass die Pharmaindustrie sich mit den Impfungen eine goldene Nase verdient? Dass da so viel Geld reinkommt, dass sie die Ärzte davon kaufen können und trotzdem noch reichlich übrig haben? Ich bezweifle das sehr stark.

    Natürlich machen sie mit den Impfungen Geld, müssen sie auch. Und wenn alle empfehlungsgemäß geimpft werden, bringt das einen hübschen, stabilen Grundumsatz, keine Frage. Aber reich werden sie davon nicht.

    Kinderärzte kriegen für die MMR-Impfung 19 Euro und müssen davon den Impfstoff kaufen und bereithalten, Material bereitstellen (Spritzen, Desinfektionsmittel,), die Praxis, das Gerät und das Personal einschließlich ihrer selbst bezahlen. So richtig nach Geldscheffelei sieht das nicht aus.

    Ich bin sicher, dass die Pharmafirmen an Ungeimpften mehr verdienen könnten als an Geimpften. Alle, die beim Durchmachen impfbarer Krankheiten Komplikationen erleiden oder dauerhafte Schäden davontragen, würden doch viel mehr Medikamente und medizinische Verbrauchsmaterialien benötigen als wegen Impfung vor diesen Leiden geschützte Leute.

    Wenn sie nur von Gier getrieben wären, würden die Pharmafirmen keine Impfungen anbieten und sich an den dann grassierenden Krankheiten goldene Nasen verdienen.

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  4. Naja, für mich riecht das schon sehr stark nach einer Kampagne für die Zwangsimpfung. In den USA gibt es die bereits für verschiedene Krankheiten und der Protest dagegen wird immer größer. Denn die Impfung hilft nicht immer, hat oft Nebenwirkungen. Das hier eine Kinderkrankheit für instrumentalisiert wird, verwundert mich wenig. Das Kinder-Thema ist immer schön emotional, da kann man schnell die Gehirne und den Verstand der Eltern ausschalten. Beispiele gefällig? Wir wollen eine Internetzensur durchsetzen, okay dann reden wir von Kinderpornografie verbieten. Wir wollen härtere Strafen, oder sogar die Todesstrafe wieder salonfähig machen? Okay, dann thematisieren wir Kinderschänder. Und nun eine Kinderkrankheit als Instrument, um die Zwangsimpfung in Deutschland einzuführen. Glaubt Ihr, es wird nur bei der Zwangsimpfung gegen Masern bleiben?

    Und wie war das noch gleich mit dem übertriebenen Verschreiben von Antibiotika? Und den immer mehr Toten, weil die Menschen dagegen resistent geworden sind? Klar, der Scheiss wird ständig und überall gespritzt. Es geht immer und überall nur um Kohle. Moral und Ethik bedeuten -besonders der Pharmaindustrie- nun wirklich überhaupt nichts.

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  5. Eine Impfpflicht hat es in Deutschland ja schon einmal gegeben. Von 1874 bis in die Siebziger Jahre hinein. Dann ist man aber wieder davon abgerückt. Weshalb? Weil es immer ein paar Prozent der Bevölkerung gibt, die sich diesem Zwang entziehen wollen und werden (in der Regel sind das zwischen 3 und 5 %). Das hatten seinerzeit sogar die Nazis begriffen und die Impfpflicht vorübergehend ausgesetzt (Wehrmachtsangehörige bekamen natürlich trotzdem das volle Programm).

    Ebenso in Vergessenheit geraten ist die Tatsache, dass beispielsweise die Zahl der Pockeninfektionen und -todesfälle in Europa schon stark rückläufig war, bevor eine großangelegtes Impfprogramm gestartet wurde. Saubere, warme Wohnungen und eine gute, abwechslungsreiche Ernährung wirkten hier Wunder.

    Das spricht alles nicht prinzipiell gegen das Impfen. Bei uns daheim stand zum Beispiel auch vor Kurzem die Entscheidung an, ob, wann und wie wir unsere Tochter impfen lassen. Unserer Entscheidung (Impfen mit 5 Monaten und dann nicht die volle Dröhnung) vorausgegangen war eine ziemlich mühsame Plackerei, um überhaupt an halbwegs verlässliche und objektive Informationen zu kommen. Jede Seite konnte mit haarsträubenden Schilderungen von Einzelfällen aufwarten,falls man sein Kind impfen oder nicht impfen sollte.
    Keine Handreichung des Arztes erlaubte es, eine nachvollziehbare Risikoabwägung vorzunehmen, wie man sie vom Beipackzettel jeden Medikaments kennt. Dort werden ja die Nebenwirkungen beschrieben und nach Häufigkeit aufgeschlüsselt. Das fehlt bei Impfungen aber. Ebenso wie die Angabe zum Wirkungsgrad. Alle muss man sich selbst zusammensuchen.

    Wir hätten uns sehr gewünscht, dass es von öffentlicher Seite eine transparente, nachvollziehbare Gegenüberstellung des Nutzens und der Risiken von Impfungen und den Krankheiten, vor denen sie schützen sollen, gibt. Mir ist bisher in Deutschland nur eine solche Gegenüberstellung bekannt und das sind die Untersuchungen des IQWiG zum Thema Hepatitis B. Hier kam man zum Schluss, dass die Impfung für Risikogruppen zu empfehlen sei, jedoch nicht für die breite Masse der Bevölkerung, da hier die Risiken der Impfung den Nutzen überwögen.

    Die STIKO hält trotzdem an ihrer Empfehlung fest, eine Grundimmunisierung bereits im Alter von 2 Monaten vorzunehmen. Belege für diese Entscheidung fehlen. Das lässt einen dann schon stutzig werden.

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    1. In der Tat bin ich sehr dafür, die ganze Sache differenziert zu sehen und beziehe mich ausdrücklich auf die Masern. Da stehen die Nebenwirkungen des Impfstoffes in keinem Verhältnis zu den möglichen Spätfolgen einer Infektion. Außerdem sind Masern so hoch ansteckend ('Kinderkrankheiten heißen übrigens nicht so, weil sie Kinderkram wären), dass eine nur minimal geringere Impfquote schnell zu massiven Ausbrüchen führen kann.
      Die Neubewertung der Hepatitis-B-Impfung durch die STIKO ist ein schönes Beispiel, dass die Wahrnehmung, Politik und Pharmaindustrie steckten unter einer Decke und würden immer nur immer mehr Impfungen durchdrücken wollen, ziemlich schräg ist.
      Dass die Pocken mit verbesserter Hygiene, Ernährung etc. zurückgegangen sind, kann auch bloße Korrelation sein, denn man sollte bedenken, dass Infektionskrankheiten wie die Tuberkulose (eine Art Geißel der Privilegierten) auch in Kreisen grassierten, die diesbezüglich schon vorher unter optimalen Bedingungen lebten. Oder nehmen wir Tetanus. Der Erreger ist so allgegenwärtig, dass ein Impfschutz einfach ein Gebot der Vernunft ist.

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    2. "Da stehen die Nebenwirkungen des Impfstoffes in keinem Verhältnis zu den möglichen Spätfolgen einer Infektion."

      Da Kinder jedoch zumeist eine Dreifachimpfung erhalten,
      http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/MMR/FAQ-Liste_Masern_Impfen.html
      ist das zu überdenken, besonders in Sachen Mumps.

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