Ulrich Siegmund, Wahlsieger in Sachsen-Anhalt, hat bei einer Pressekonferenz jetzt ganz offen gesagt, Waffen und andere Rüstungsgüter könnten bei der Duchführung der geplanten Remigrationsaktionen sehr hilfreich sein. Was braucht die bräsige Mitte eigentlich noch, um sich endlich mal zu einem Prüfverfahren aufzuraffen? Oder wollen wir noch warten, bis in Sachsen-Anhalt Bürgerwachten patrouillieren. Die dann, der infantile Hohoho Humor des Vereins ist inzwischen hinlänglich bekannt, vermutlich 'Sicherheitsservice SachsenAnhalt' oder so heißen werden (die Abkürzung darf ein:e jede:r sich selbst zusammenklöppeln).
2031, schwarz-rot-grün-rot-lila hat 316 Sitze im Bundestag, die AfD hat 315, der komplette politische Tagesbetrieb besteht ausschließlich daraus einen CDU-Hinterbänkler zufriedenzustellen, der immer androht zur AfD zu wechseln, er ist die mächtigste Person des Landes
— E L H O T Z O (@elhotzo) September 7, 2026
Momentan ertappt man sich zuweilen bei dem Wunsch, BSW und 'A'fD mögen in Sachsennämlich -Anhalt bitte unbedingt eine Koalition bilden. Sahra Wagenknecht und Gatte Oskar haben nämlich bis jetzt noch jede Partei kaputtgekriegt, die sich zu eng mit ihnen eingelassen hat. Man sollte das Halbieren der 'A'fD eben Profis überlassen.
Westdeutsche Mitmenschen erinnern sich wahrscheinlich noch an die dunklen Zeiten der linksgrünen Sicherheits- und Ökodiktatur hierzulande, die die Halbnation ab den 1960ern fest in ihrem eisernen Griff hatte. Erst kam Tempo 50 in geschlossenen Ortschaften und legte dem Deutschen, der das Autofahren ja quasi im Blut hat, weil das Auto mal in Deutschland erfunden wurde, Fesseln an. Dann wurde uns der Sicherheitsgurt aufgezwungen. Und dann mussten wir auf einmal alle Autos mit diesen Katalysatoren als Ballast kaufen und dieses ekelhafte bleifreie Benzin tanken. Schließlich mussten wir alle unsere schicken Sportlenkräder wegschmeißen und bekamen diese wulstigen, unförmigen Airbag-Gnubbel vor die Nase.
Als sie die Autofahrer geknutet hatten, kamen die Öko-Apokalyptiker mit diesem angeblichen Ozonloch und nahmen uns unser gutes FCKW, das sich doch so hervorragend bewährt hatte, ja, rissen uns brutal die Kühlschränke aus den Küchen, auf dass wir sie gegen ihren woken neumodischen FCKW-freien Hokuspokus austauschen. Schlümme Zeiten waren das! Schlümme Zeiten! Wir weinten uns jede Nacht in den Schlaf.
Ulrich Beck hat schon 1986 die momentan im Land herrschende Stimmung perfekt umrissen mit "verbale Aufgeschlossenheit bei gleichzeitiger Verhaltensstarre". (danke).
Am Samstag ist wieder Wiesn-Anstich. Das heißt, drei Wochen lang haben in den Medien die üblichen Warnungen vor jedem Tropfen Alkohol ("Es gibt keine sichere Menge!") und die Mahnungen, es mit dem Fleischverzehr nicht zu übertreiben, mal Pause. Das größte Massenbesäufnis der Welt wird groß gefeiert, jeder C-Promi posiert mit einem Maßkrug und es gibt wieder Bilderstecken mit massig Grillhähnchen, Schweinshax'n und gebratenen Ochsen.

Kleine Korrektur: Das Ergebnis der Metastudie lautete "Es gibt keine risikofreie ;Menge Alkohol!".
AntwortenLöschen"Wiesn-Anstich"
AntwortenLöschen... eine Veranstaltung, die finanziell total aus dem Ruder gelaufen ist (aka Preise für Bier etc.) und auch bezüglich der Benutzer (aka Bierleichen, Prügeleien, sexuelle Übergriffe)
Wenn man diese Problematik auf den Satz eindampfen würde: "wenns zu viele machen, wird plötzlich alles scheiße." Also wegbleiben.
Ich bin mir übrigens bewusst, dass da eine Menge "früher war alles besser"ungerechterweise drin wohnt.
Gruß, Jens
Apropos Ulrich Beck, der hatte damals doch auch den Begriff der Brasilianisierung gebraucht um auf sich abzeichnende Auswirkungen neoliberaler Wirtschaftspolitik hinzuweisen. Welch ein Miesmacher. (Enthält Ironie).
AntwortenLöschen... Nachtrag:
AntwortenLöschenaktuell aus der Sueddeutschen von heute:
"Trotzdem täuscht der Eindruck vieler Besucher nicht, dass die Wiesnwirte ihre Preise im Laufe der Jahre immens erhöht haben, wie die Berechnungen des Unicredit-Ökonoms zeigen: Demnach kostete die Mass 1985 – in Euro umgerechnet – im Schnitt nur 3,20 Euro, ein Fünftel des diesjährigen Preises. Das entspricht einer Inflationsrate von 400 Prozent. Die Verbraucherpreise insgesamt sind seit 1985 jedoch nur um 120 Prozent gestiegen, wie Rees schreibt."
Und zum Thema Wacken auch noch was vom NDR:
""Die Fans haben insgesamt für die 85.000 die Tickets fast 30 Millionen Euro bezahlt - und die Festivalbetreiber verdienen zusätzlich an Merch, Getränken, VIP-Upgrades und mehr. Wie genau das Geld ausgegeben wird und wie groß der Gewinn ist, ist nicht bekannt.
1990 startete das Wacken Open Air mit Tickets für 12 DM - umgerechnet sechs Euro. Anfang der 2000er kosteten die Tickets dann bereits rund 50 Euro. Inzwischen zahlt man für vier Tage Festival 349 Euro.
Die Wacken-Tagespreise von 2014 bis 2024:
Wacken-Tagespreis: plus 47%
Bruttolöhne: plus 34%
Inflation/Warenkorb: plus 27%"
... Dozent blickt in die Runde — wer hatte nochmal die Frage gestellt, warum die Reichen immer reicher werden?
... Frau Reiche, bitte jetzt nicht. Sie können den Arm wieder runternehmen ... Sie können ihre dazu Meinung gleich sagen ...
Nächste Frage: wer hat gestern auf Arte "Tax Me (If You Can!)" gesehen? Arme hoch ...
Gruß, Dr. J.
Der Blogbetreiber gibt sich wirklich Mühe, einen guten Blog zu betreiben, ernst gemeint! Dennoch kann ich ihm beim Thema BSW nicht folgen! Die AFD Griff jetzt das BSW aufgrund deren binationalen Führungsspitze an, was zeigt, dass die AFD leider nicht an Mäßigung interessiert ist! Vom BSW höre ich solche Brunnenvergifter-Scheisse nicht, dies bringen nur die Rechten vor! Ein Friedrich Merz, ist er der Kanzler der Ukraine oder der BRD, spricht von drohenden ethnischen Säuberungen, dann müsste er ein Verbotsverfahren anstrengen, alles nur heiße Glatze! Diese Bundesrgierung, sozial kalt bis zum Kühe Melken, bringt es nicht, das AFD mindestens teilweise gefährlich, linke Kräfte zum Teil Mega naiv bei Themen wie Migration oder Bekämpfung von Alltagsgewalt! Es macht keinen Spaß mehr! Das BSW finde ich schwierig bei Themen wie Corona, anti-NATO auch über die traurige Osterweiterung hinaus, Gendern als Kulturkampf statt freie Entscheidung zu verstehen usw. Es muss wieder normal werden, dass differenziert wird! Ich teile die Ukraine Begeisterung der Grünen nicht, deren Frauenpolitik, Umweltpolitik, Klimageld, Zuckersteuer, Besteuerung von Flugbenzin und deren Sozialpolitik kann ich toll finden! Dies gilt dann natürlich auch für andere Parteien
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