Kein Nachruf, trotzdem wichtig
Natürlich ist es erschreckend und tragisch, wenn jemand wie Hubert Aiwanger mit Mitte fünfzig plötzlich verstirbt. Auf immer fremd bleiben wird mir hingegen, wieso jede Menge wildfremde Personen bei so was die 'sozialen' Medien vollmachen müssen mit ihren klebrigkitschigen Beileidsbekundungen, so als ob da gerade ein enges Familienmitglied gegangen wäre. Als Angehöriger wäre ich da möglicherweise eher befremdet und fände das übergriffig. Muss mit diesem Verschwimmen der privaten und der öffentlichen Sphäre zu tun haben, das mir ebenfalls immer noch fremd ist. Und wohl bleiben wird.