"Leute, denen der Nahe Osten normalerweise am Arsch vorbeigeht, die aber jedes Mal in helle Aufregung verfallen, wenn Israel involviert ist, und sei es am Rande, haben offenbar ein Problem mit Juden." (Hannes Stein)
Heute jährt sich der Tag der Schande zum dritten Mal. Am 7. Oktober 2023 drangen 'Kämpfer' der Hamas auf israelisches Territorium vor und massakrierten, folterten, entführten, vergewaltigten und verstümmelten dort ansässige Israelis. Knapp 1.200 verloren auf teils entsetzliche Weise ihr Leben, etliche Überlebende und ihre Angehörogen tragen noch heute an den Folgen und werden es noch weiterhin tun. Niemals seit der Shoah wurden so viele Jüd:innen an einem Tag getötet. Wie man derartig entgrenzte Brutalität ernsthaft als heroischen Akt der Befreiung feiern kann, zumal als Einwohner:in einer Weltgegend, in der sich's immer noch recht kommod und vergleichsweise sicher leben lässt, ist mir bis heute schleierhaft. Und wird es wohl bleiben.