Dienstag, 17. November 2020

O tempora Corona! (7)


Hatten wir ja länger nicht mehr.

Hätten Sie gedacht, dass die weitgehende Maskenpflicht in der Öffentlichkeit auch ihre guten Seiten hat? Ich zum Beispiel neige seit meiner Kindheit dazu, halblaut Selbstgespräche zu führen. Eine Marotte, die ich angeblich mit einigen anderen Introvertierten teile. Gab es früher schon mal peinliche Szenen, habe ich das längst so weit im Griff, dass ich mich draußen normalerweise zusammenreiße. Trotzdem kommt es immer mal vor, dass mich ein Gedanke so packt, dass ich ihn für mich durchdiskutiere, wenn ich mich unbeobachtet fühle.

Na ja, und dann bin ich eben nicht unbeobachtet. Einer ist immer in der Nähe. Und guckt dann, als trüge ich ein Napoleonskostüm und hätte ihm gerade erzählt, neben mir stünde mein Freund Harvey. Klar, ab einem gewissen Alter sollte es einem einigermaßen wumpe sein, was die anderen so denken. Sollen sie halt denken, wenn sie Spaß haben daran. Und es dann allen erzählen. Hihi, du glaubst gar nicht, was ich heute für einen gesehen habe. Der hat doch glatt… Ist halt unangenehm. Und ich falle einfach ungern auf. Das tue ich jetzt garantiert nicht mehr, denn hinter der Maske kann ich unbehelligt vor mich hinbrummeln, ohne dass das jemandem auffällt.

Im 'Querdenker-' und Covidioten-Lager geht es auch immer lustiger zu. Inzwischen kuschelt man nicht mehr nur offen mit Nazis und Faschisten, sondern propagiert ganz offen Gewalt. Auch von Brandstiftung wird inzwischen frank und frei gefaselt. (Profi-Tipp: Wenn du glaubst, die anderen ließen sich nur mehr mit Gewalt überzeugen, weil der Worte mal genug gewechselt seien, dann ist das ein einigermaßen sicheres Zeichen dafür, dass du kein irre mutiger Freiheitskämpfer bist, sondern ein unentspannter Kleinbürger und autoritärer Charakter sowie dafür, dass vielleicht etwas mit deiner Argumentation nicht stimmen könnte. Gern geschehen.)

"Mit eines der größten Versagen muss vermutlich der deutschen Gesellschaft als Ganzem attestiert werden. Schließlich war sie es, die sich aus der Illusion des milden Sommers heraus offensichtlich nicht in der Lage fand, zu einem disziplinierteren Umgang mit sich selbst zurückzukehren. Es gehört zu Freiheit und Selbstverantwortung, Verantwortung auch für andere zu übernehmen. Es ist absolut vulgär, Liberalismus und Freiheit nur auf ein »Ich mach was ich will« zu reduzieren. Ulf Poschardt ist so ein Vulgärliberaler. Für ihn erschöpft sich Freiheit beim Tempolimit auf der Autobahn. Dass man mit der Flachheit des Denkens zum liberalen Vordenkerkreis Deutschlands gehören kann, lässt echt tief blicken." (Stefan Sasse)

Querdenker kennen Sie, oder? Nicht? Macht nichts, erklär ich euch. Deren Logik geht so: Wenn etwa jemand wie fefe, der sich sympathischerweise nicht für einen Virologen, Epidemiologen etc. hält, der Corona-Sache nüchtern und rational mit Mitteln einfacher Logik beizukommen versucht, etwa so:

"Drosten sagt, es gibt ein Problem, wir müssen jetzt was tun. Bhakdi sagt ist alles im grünen Bereich, kein Problem. Wenn wir Drosten glauben und er hat Unrecht, dann verplempern wir möglicherweise unnötig ein paar Milliarden und beschädigen die Wirtschaft [...]. Dafür müssen weniger Menschen vermeidbar sterben.

Wenn wir Bhakdi glauben und er hatte Unrecht, dann haben wir Blut auf den Straßen, verlieren auch Milliarden und die Wirtschaft fährt auch runter.

Auf der Plus-Seite, wenn Drosten Recht hat, dann waren die Maßnahmen ein guter Deal. Wenn Bhakdi Recht hat, haben wir ein paar Milliarden gespart.

Wenn ich da die möglichen Gewinne bei Drosten und Bhakdi mit den möglichen Schäden vergleiche, dann ist die Sache völlig klar. Wir machen, was Drosten sagt." (fefe, ebd.)

... dann ist so einer ein verpeilter, autoritätshöriger, hysterischer Systemling, der, vor Corona-Panik nur so zerfressen (vergessen Sie bitte nie, nie, niemals die Wendung "nur so zerfressen" bzw. "förmlich zerfressen", wenn Sie ein knallharter Hobbypsychologe sein wollen - nicht vergessen, gaaanz wichtig, sonst passieren schlimme Dinge), bis zum Anschlag abwechselnd in Merkels und Drostens Rektum weilt, derweil er speichelleckend und erektil vor Vorfreude der nächsten Befehle und Peitschenhiebe seiner geliebten Obrigkeit harrt.

Wer aber seit Monaten immer so in einer Tour blökt: "Diktatur! Staatsstreich! Ermächtigungsgesetz! Es gibt keine Toten! Lügenpresse! Ganz harmlos!", und einem permanent in den Ohren liegt, dass Drosten et al. alles korrupte, gekaufte Lügner seien und man statt dessen gefälligst unwidersprochen auf Bhakdi, Wodarg, Heulsuse Schwindelmann etc. hören solle, denn die waren und sind schließlich Arzt oder waren mal Professor und auch sonst jedem Scharlatan hinterherhechelt - so jemand ist nicht hysterisch und autoritätshörig, sondern 'kritisch'. Steht für Vernunft, Aufklärung und Forschung. Kannste dir nicht ausdenken, so was.

(Apropos Scharlatan: Woran erkennt man eigentlich einen seriösen Wissenschaftler, auch wenn man sich in dessen Fachgebiet jetzt eher nicht so auskennt? Ist eigentlich ganz einfach. Um nicht zu sagen: babyleicht: Ein ziemlich sicheres Indiz ist die Bereitschaft des Betreffenden, über Grenzen und Lücken seines Modells bzw. seiner Methode zu reden, Fehler und Fehlschlüsse einzuräumen, Erkenntnisse zu revidieren, kontrovers darüber zu diskutieren etc. Seriöse Wissenschaftler haben mit so was üblicherweise kein Problem. Weil so Wissenschaft funktioniert. Bei den Wodargs, Bhakdis et al. wurde dergleichen, glaube ich, bislang noch nicht beobachtet, da war immer bloß Rechthaberei und anderen Fehler ankreiden. Nicht dafür.)

Aber jetzt hat die WHO ja eine Metastudie von John P A Ioannidis veröffentlicht, die angeblich zweifelsfrei nachweist, dass Corona/Covid-19 nicht schlimmer als eine Grippe ist. Womit eine der zentralen Thesen der Corona-Kritiker bewiesen wäre, heißt es. Ha!

Momentmomentmoment! War da nicht was? Doch, da war noch was.

Die WHO? Hey, war das nicht diese mafiöse Vereinigung im Dienste von Kapital/Eliten/Globalisten/Faschisten, die vom Superkriminellen Bill Gates gekauft wurde und mit Milliarden finanziert wird? Als willfähriges Werkzeug, die Menschheit zwangszuümpfen, zu chippen, zu dezimieren, auszurotten, zu knechten und was weiß ich noch alles?

Und exakt dieser gekaufte Karnevals-Kasperverein veröffentlicht nun eine Studie, die alle Propagandaarbeit, Desinformation und Panikmache der letzten Monate mit einem Schlag zunichtemacht? Hey, alles easy. Falscher Alarm! Bloß ne Grippe! Doktor Wodarg und Professor Bhakterius hatten von Anfang an recht. Nobelpreise safe! (Okay, wenns für den Nobelpreis nicht reicht, das 'Goldene Brett' 2020 ist Bhakdi kaum noch zu nehmen.)

War das ein Irrtum? Ist denen das durchgegangen? Wurde das eventuell geleakt? Warum ist diese Studie nicht irgendwo verschwunden? Hat Gates seine Anteile an der WHO wieder verkauft? Habe ich da was verpasst?

Sorry, aber das ist ungefähr so logisch wie dieser 9/11-Truther-Dünnschiss. Wir erinnern uns: Die US-Regierung soll 2001 eine ausgefuchste, diabolisch geniale Verschwörung mit zig Akteuren und Hunderten Beteiligten (die, nebenbei, alle seit 20 Jahren eisern schweigen) ins Werk gesetzt haben, durch die mehrere tausend amerikanische Bürger ums Leben kamen. Das alles wurde nur veranstaltet, um eine Legitimation zu haben, in Afghanistan einzumarschieren. Ein geostrategisch komplett irrelevantes Land ohne nennenswerte Ressourcen (außer Rohopium).

Klar könnte man sagen, Afghanistan war ein Testlauf für die weit größere Nummer gegen den Irak eineinhalb Jahre später. Nur dass exakt dieselbe US-Regierung, die im Vorfeld von Afghanistan noch geschnurrt hat wie ein Uhrwerk, sich bei der Vorbereitung der Irak-Invasion dermaßen stümperhaft und grottendämlich anstellte, dass noch heute die Heide weint. Der Irak war geostrategisch und dank Ölreserven wirtschaftlich übrigens ein weit relevanteres Land.

Nee, nee, schon klar.  

Fun fact: Die Ioannidis-Studie soll erhebliche methodische Schwächen haben.






Kommentare :

  1. Wie es der Viehdoktor und Chef des RKI schon bemerkte:

    Arschbacken zusammenkneifen!

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  2. Hätten Sie gedacht, dass die weitgehende Maskenpflicht in der Öffentlichkeit auch ihre guten Seiten hat?
    Die Atemwege kühlen und trocknen in der kalten Jahreszeit nicht so aus.
    Zweiradfahrer tragen deshalb auch gerne mal Sturmhaube. Und man muss sich dabei jetzt keine Sorgen mehr machen, dass Polizisten das Vermummungsverbot eigenmächtig ausweiten.
    Erkältungen und Grippe nehmen ab (für einen aufrechten Covidioten verbietet es sich selbstverständlich, hier eine andere Ursache als die große Verschwörung überhaupt nur zu vermuten).

    Den Link zum pöhsen Volksverpetzer in einer Prepper-Seite zu verpacken hat was. :)
    (Ist auch grundsätzlich ziemlich lächerlich, wie die Covidioten versuchen, Quellen und Personen [z.B. GWUP, PSIRAM, Volksverpetzer, Drosten, Lauterbach, ...] zu diskreditieren um sich dann überhaupt nicht mehr mit deren Aussagen befassen zu müssen. Andersherum werden die Aussagen der angeblich so mundtot gemachten Bacardis, Wodargs, Ioannidis, etc. detailliert untersucht und ggf. widerlegt.)

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  3. Ein geostrategisch komplett irrelevantes Land ohne nennenswerte Ressourcen (außer Rohopium).
    Was wollen die ganzen Länder denn dann seit jetzt fast 20 Jahren da? Warum leisten sie sich diese hohen Ausgaben u.a. für ihr Militär dort?

    Und ist nicht der "war on terror" ein tolles Konjunkturprogramm (z.B. für das Geschäftsmodell Big Data)?

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  4. "Afghanistan verfügt über verborgene Ressourcen... Geologen haben in Afghanistan Rohstoffvorkommen im Wert von fast einer Billion US-Dollar entdeckt.'Das Potenzial ist atemberaubend', sagte General David H. Petraeus"(Welt.de)

    "Afghanistans Bodenschätze reichen von Kohle, Labis Lazuli, Erdöl bis zu Kupfer und Eisenerze. Auch Lithium, Gold, Niob, Kobalt, Molybdän, sowie Asbest und seltene Erden zählen zu den Rohstoffen in den Lagerstätten des Landes. Als **Saudi Arabien für Lithium** wird Afghanistan seit den neuesten Funden auch genannt. Riesige Vorkommen an Gold, Kupfer, Eisenerzen und Lithium wurden entdeckt. Die Reserven an Lithium sollen mindestens so groß sein, wie die von Bolivien."
    (https://www.schatzwert.de/rohstoffe/bodenschaetze/bodenschaetze-afghanistan/)

    "Afghanistan ist ein Binnenstaat mit strategischer Bedeutung in der Region."(Wikipedia)
    "Seine geographische Lage macht das Land strategisch interessant"(Planet Wissen)

    Nicht dafür ;-)
    Scnr, nicht bös gemeint, ich weiß ja sonst zu schätzen, was du schreibst, aber an der Stelle würde ich nachbessern.

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    1. Danke. Ich werde aber nicht nachbessern. Denn es geht im Text um den Stand 2001, nicht um Funde der letzten Jahre. Bodenschätze allein bringen aber nichts ohne eine Infrastruktur, z.B. einen halbwegs sicheren Seehafen und eine gewisse politische Stabilität, wonach es momentan alles andere als aussieht. Wenn die USA da so erpicht drauf sind, haben sie knapp 20 Jahre verpennt.
      Was die strategische Lage angeht, müsste ich noch mal bei Brzezinski nachlesen. Ich glaube, da verschiebt sich der Schwerpunkt momentan dramatisch nach China/Ostasien und den pazifischen Raum.

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    2. Afghanistan ist reich an Bodenschätzen, der Westen kommt in nächster Zukunft nicht dran, weil unbeliebt, während China schon den Fuß in der Tür hat. Ist für mich nicht identisch mit "ohne nennenswerte Bodenschätze".
      Es sind außerdem keine neuen Funde.
      Als Afghanistan in den 60ern offiziell noch ein liberales, dem Westen zugewandtes Land war, waren da schon (deutsche) Prospektoren am Bohren und Buddeln und haben die Fundstätten kartographiert. Dass die nach der letzten Verwüstung vorgeblich "wiederentdeckt" und gehypet wurden, war evtl. strategische Komunikation, endlose Kriege brauchen zwischendurch mal wieder gute, gerne auch lukrative Gründe. Gerade aus Deutschland gab es da verhaltenen Spott gegenüber Paetreus wegen dem alten Hut.

      Es ist ja auch von strategischer Bedeutung, wenn andere Länder etwas *nicht* bekommen. Stephen King hat das in Cujo nett formuliert:
      "Wenn ich etwas nicht haben kann, dann sch...ß' ich drauf, damit es sich auch kein anderer nimmt." Der schon länger kränkelnde Hegemon steht ja sonst auch im Verdacht die Entwicklung anderer Länder aktiv zu beschneiden ("Sanktionitis"). Da hat er jetzt einen großen, dampfenden Haufen hingesetzt. China ist da aber geruchsunempfindlich, bildet Afghanische Grenzschützer aus, soll dort Truppen an der Grenze zum Uigurengebiet unterhalten, die das Zurücksickern der uigurischen Dschihadisten aus dem IS-Gebiet verhindern sollen. Für China also strategisch von immenser Bedeutung, denn Westchina dürfte wohl das nächste Aufmarschgebiet der dschihadistischen Internationale werden.

      Der bolivianische Salzsee in den Anden, wo sonst "unser" Lithium herkommt, liegt auch nicht an der Küste, trotzdem musste da eine Wahlfälschung gefälscht und geputscht werden. Koltan aus dem weniger stabilen, dafür küstenfreien Kongo, dem Herzen der Finsternis, bleibt ein Exportschlager trotz der abenteuerlichen Abbaumethoden. Dass man Kupfererz direkt ins Meer schmeißen kann, gab es wohl nur in Wales.

      Die Nähe Afghanistans zur "Belt and Road Initiative" (und dem Karakorum Highway, dessen Verlängerung in Pakistan an einem Tiefwasserhafen endet, den China da gerade baut) böte für Afghanistan durchaus Möglichkeiten.

      "Schienesisch" mag im Augenblick noch unbedeutend erscheinen, China stellt Kasachstan aber gerade eine Stadt in den Staub als Umschlagplatz für Container, kein Weltmeer weit und breit.
      Wo die USA gerade wie bekloppt vor Chinas Küsten zündeln, kann sich die Bedeutung der Handelswege zu Lande auch ganz schnell ändern. Die Belt and Road Initiative ist ja die chinesische Reaktion auf den "Pivot To Asia". Brzezinski mag die USA ja zu neuen Abenteuern anspornen, China ließt aber auch Mackinder und baut zusätzlich Dongfeng-Flugzeugträger-Killer.

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    3. Also schön, Afghanistan ist reich an Bodenschätzen. Kloppen Sie sich halt ein Ei drauf. Aber man kommt eben nicht ran an die Bodenschätze. Russland ist das bodenschatzreichste Land der Welt, ist aber noch immer nicht wieder die Großmacht von einst.
      Haben Sie für Ihre obigen Ausführungen einigermaßen seriöse Quellen? Das ist nämlich so ziemlich alles unter meinem Radar durchgegangen und ist mir zu spekulativ. PS: Brezinski spornt niemanden mehr an, der ist vor ein paar Jahren verstorben.

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  5. Unter den Coronaleugner in Kleinbloggersdorf positioniet sich seit Monaten die Kommentatorin Leselotte. Als sendungsbewußte Jeanne d'Arc der querdenkenden Bloggerszene flutet sie die "Notizen aus der Unterwelt" und die "neulandrebellen" mit Videos von Wodarg, Baghdi, Köhnlein etc und peusodwissenschaftlichen Dokumenten aus fragwürdigen Quellen. Kann sie machen. Fällt unter Meinungsfreiheit. Dann bitte aber auch konsequent sein und statt dere vielen YT-Videos von Covidioten die eigene, aus purer Überzeugung gestaltete Patentenverfügung posten, in der sie im Fall einer Infektion mit Coronaviren trotz fulminanter Symptome auf eine Intensivbehandlung und auf ein Beatmungsgerät verzichtet.

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    1. "Leselotte" ist übrigens ein eingetragenes Warenzeichen der aniversal GbR...

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  6. Toller Rant! Mir fehlen langsam einfach die Worte angesichts des Irrsinns, der da abgeht! Sprichst mir aus der Seele!

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  7. Gibt übrigens ein schickes Video über das klinische Drumherum bei Covid19-Patienten, das gleichzeitig so dem halbwegs aktuellen Stand der Behandlung entspricht. Sehr treffend sind die Schlußsätze der Mediziner.

    Auf YT ist es auch zu finden, nur möchte das digitale Gängelband Altersangabe und eine Anmeldung per Konto haben.

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    1. Danke, sehr interessant. Schon faszinierend, was für eine Arbeit so eine harmlose Grippe macht.

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  8. "Schon faszinierend, was für eine Arbeit so eine harmlose Grippe macht."

    Nicht wahr?

    Rechnet man dann noch hinzu, dass die intensivmedizinische Betreuung zwar alle Patienten mit Covid-19 treffen kann und das hier nur geschauspielert wurde, es aber meist Menschen mit Vorschäden besonders hart erwischt, dann kann man sich vorstellen, dass bereits die Behandlung an sich eine Gratwanderung zwischen Tod und Leben ist.

    Bedenkt man dann weiter, das speziell diese Gruppe durchaus noch ein paar Jährchen leben kann, wenn sie gut eingestellt ist, und durch eine Infektion mit Covid-19 dagegen weggeputzt wird wie nichts, dann bekommen einmal solche Laberthemen einen mehr als nur faden Beigeschmack, ob jemand mit oder an Covid-19 gestorben ist. Zweitens wird sich ähnlich wie bei den rapide auflaufenden Infektionsherden in Alten- und Pflegeheimen sicher niemand um das Virus reissen, sondern die nehmen sich aller Wahrscheinlichkeit nach eher noch mehr in acht. Und durch solche Narren wird man dann angesteckt, die das ganze nach wie vor für einen inszenierten Pups halten und alle Vorsichtsmassnahmen in den Wind schlagen - danke für nichts!

    Vielleicht gibt´s von diesen Egoisten dann wenigstens einen feuchtwarmen Extraapplaus für die Beschäftigten in Mediziner und Pflege, die sich dann deshalb noch mehr den Allerwertesten aufreissen dürfen als ohnehin schon...

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  9. Moin Stefan,

    Zu Deinem Twitter Kotzreiz-Link, dass Fotoalbum von Rebecca Sommer ist ja auch ganz interessant.

    Gruesse Fred

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