Es erfüllt einen durchaus mit einer gewissen Genugtuung, wenn Entwicklungen exakt auf die zurückschlagen, die sie losgetreten oder befeuert haben. Kein US-Präsident hat in ähnlicher Weise von Verschwörungserzählungen profitiert wie Trump, jetzt fliegt ihm das um die Ohren, weil inzwischen bereits das zweite Attentat auf ihn binnen eineinhalb Jahren als inszeniert bzw. False flag-Aktion diskutiert wird. Auch hat kein US-Präsident der jüngeren Geschichte zum gewaltsamen Kampf gegen einen unliebsamen Amtsinhaber aufgerufen. Man muss nicht in hämisches "So was kommt von so was" verfallen, aber: Ist es wirklich ein Wunder, wenn so was irgendwann mal nach hinten losgeht in einem Land, in dem jeder Hans und Franz an der Tanke eine Knarre kaufen kann?
Nicht immer Kritisches über Politik, Gesellschaft, Medien, Kultur, Essen und manchmal auch Sport
Dienstag, 28. April 2026
Vermischtes und Zeugs (CXLVII)
Es erfüllt einen durchaus mit einer gewissen Genugtuung, wenn Entwicklungen exakt auf die zurückschlagen, die sie losgetreten oder befeuert haben. Kein US-Präsident hat in ähnlicher Weise von Verschwörungserzählungen profitiert wie Trump, jetzt fliegt ihm das um die Ohren, weil inzwischen bereits das zweite Attentat auf ihn binnen eineinhalb Jahren als inszeniert bzw. False flag-Aktion diskutiert wird. Auch hat kein US-Präsident der jüngeren Geschichte zum gewaltsamen Kampf gegen einen unliebsamen Amtsinhaber aufgerufen. Man muss nicht in hämisches "So was kommt von so was" verfallen, aber: Ist es wirklich ein Wunder, wenn so was irgendwann mal nach hinten losgeht in einem Land, in dem jeder Hans und Franz an der Tanke eine Knarre kaufen kann?
Freitag, 24. April 2026
Jenseits der Blogroll - 04/2026
Um die ganze Uninspiriertheit und Bigotterie derzeitiger Bundespolitik zu ermessen, braucht man sich eigentlich nur die Farce mit dem 'Tankrabatt' anzuschauen. 'Tankrabatt' bedeutet, der Staat verzichtet eine Zeitlang auf Steuereinnahmen -- die natürlich irgendwo anders fehlen werden, raten Sie mal, wo --, in der Hoffnung, ein Oligopol aus Mineralölkonzernen, das sich gerade goldene Nasen verdient, würde das anständigerweise schon an die Endkund:innen an den Zapfsäulen weitergeben. Und wenn nicht? Jo. Pfff. Dumm gelaufen jetzt. Machste nix. Aber jeder Euro zu viel, den irgendwo jemand vom Jobcenter kassiert, ist ein nicht hinnehmbarer Skandal, der die bourgeoise Weltordnung aus der Balance bringt.
Dienstag, 21. April 2026
Sonntag, 19. April 2026
Timmy for Wappentier!
"Was man an sich selbst und dem Mitmenschen vermisst -- Treue, Stärke, Selbstbewusstsein, Erlebnishunger, emotionale Intensität --, wird dem Tier eingeschrieben und aufgedrängt. [...] Bei viel zu vielen Facebook-Nutzern und Twitterern gibt es eine sichere Korrelation zwischen der Anzahl verkitschter Tierbilder, die sie posten, und plötzlich herausbrechenden Gewaltfantasien gegen Ausländer, Frauen, Juden oder Schwule. Hämische Tränenlach-Smileys sind die Reste emotionaler Interaktion, die diesem Sozialcharakter verblieben ist." (Leo Fischer)
Wenn Tierliebe obsessiv wird, ist Vorsicht geboten. Die NS-Ideologie zum Beispiel legte großen Wert auf Tierschutz. So wurde SS-Männern als arischen Mustermannsbildern beigebracht, jegliche Tierquälerei, derer sie gewahr wurden, zu unterbinden. Mit als rassisch minderwertig angesehenen Menschen war man bekanntlich weit weniger sensibel. Damit ist natürlich nicht gesagt, dass es ein prinzipielles Problem gibt mit Tierschutz oder dass alle Tierschützer:innen Nazis sind, aber wenn Tierliebe mit Menschenhass als Kehrseite einhergeht, kann es sehr schnell anrüchig werden und schützt im Zweifel vor gar nichts. Erst recht gaga wird es, wenn Tiere vermenschlicht werden und Tierliebe selektiv wird.
Mittwoch, 15. April 2026
Vermischtes und Zeugs (CXLVI)
Der Benzinpreis ist momentan keineswegs brutal hoch, sondern immer noch ziemlich im Rahmen. Derzeit muss ein durchschnittlicher Facharbeiter im produzierenden Gewerbe gut fünf Minuten schaffen für einen Liter, 1970 waren es: knapp fünf. Ich selbst kann mich gut an Zeiten in den Nullern erinnern, da es noch keinen Mindestlohn gab und Hans-Werner Sinn in jeder zweiten Talkshow verkündete, die Löhne seien immer noch zu hoch, und für einen Liter bleifreies Super zeitweise 1,70 Euro fällig waren.
Montag, 13. April 2026
Hoffnung, nicht Euphorie
Viktor Orbán wurde nach 16 Jahren mit einer Zweidrittelmehrheit abgewählt, und das ist nichts weniger als ein Grund zur Erleichterung. Ein Hoffnungsschimmer vielleicht, dass die Welle des Rechtsnationalismus beginnt, ihren Zenit zu erreichen. Aber auch nicht mehr. Zucker fürs Gemüt, dass der globalen Rechten ihr größtes Vorbild abhanden gekommen ist. Vor allem aber verlieren Putin und Trump ihren wichtigsten europäischen Verbündeten und ihr U-Boot in Brüssel. Mit der EU-Obstruktionspolitik wird es wohl auch vorbei sein. Was in der Ukraine mit Erleichterung zur Kenntnis genommen werden wird, denn die ist ein eindeutiger Gewinner dieser Wahl.
Donnerstag, 9. April 2026
Wahre Worte (81)
Heute: Thomas Fischer über stehende Ovationen
"Die »stehende Ovation« hat sich über die Jahrzehnte von den Oscarverleihungen seuchenartig bis ins letzte Stadttheater und auf die läppischsten Ereignisse ausgebreitet und auch von der Politik-Inszenierung Besitz ergriffen. Sie führt, ihrer Natur nach, zu einer selbsterfüllenden Verstärkung und Bestätigung ihrer selbst und der kollektiven Illusion, Zeuge eines einzigartigen, begeisternden Ereignisses geworden zu sein. Während der Zuschauer oder Zuhörer beim Beifallspenden im Sitzen buchstäblich »bei sich« bleiben und die Frequenz und Stärke seiner Klatschbewegungen langsam und unbeachtet ausklingen lassen kann, fordert das Aufspringen der Nachbarschaft fast schon verpflichtend dazu auf, es ihr nachzutun. Und wenn man dann steht, kann man auch schlecht die Hände in die Hosentaschen stecken oder sich die Nase pudern; das fällt auf und lässt einen als Außenseiter dastehen." (SPON, 28. Februar 2026)
Montag, 6. April 2026
Reste von Dienstleistung
"Zu den Plagen der Arbeit im Servicebereich gehört der Zwang, ein bestimmtes Auftreten an den Tag zu legen. Bei Burger King soll dies nun eine computergenerierte Stimme aus dem Headset überwachen. Das KI-Programm »Patty«, das nach und nach in allen Burger-King-Filialen in den USA eingeführt wird, gibt nicht nur Arbeitsanweisungen und beantwortet Fragen wie die, ob die Cola-Maschine nachgefüllt werden muss; es analysiert die Gespräche mit den Kunden. Dabei achtet es vor allem auf Signalwörter wie »bitte« und »danke« sowie auf den Tonfall der Angestellten. Der daraus errechnete »Freundlichkeits-Score« gibt dann Rückmeldung darüber, ob die Arbeit zufriedenstellend ist oder das Personal gefälligst netter zu klingen habe." (Paul Simon)
Das oben Beschriebene trifft vor allem auf die Bereiche des Dienstleistungswesens zu, die in die Finger von Risikokapitalisten, Startuppern und BWLern gefallen sind. (Bin ich der einzige, dem inzwischen jedes Mal ein Messer in der Tasche aufklappt, wenn so ein Silicon Valley-Milliardär davon faselt die Welt zu einem besseren Ort machen zu wollen?) Jenseits von fordistisch durchgetakteten systemgastronomischen Kettenbetrieben gibt es durchaus noch Inseln, etwa in gut geführten Restaurants ab dem mittleren Preissegment, in denen Servicekräfte keine dressierten, devoten Worthülsenabsonderer sind, sondern geachtete Fachkräfte, die auch keine Domestiken sind, die man herumscheucht, sondern die eigentlichen Chefs im Ring, ohne einen das merken zu lassen, versteht sich. Aber gewiss, diese Inseln werden weniger und sie werden teurer.
Freitag, 3. April 2026
Vermischtes und Zeugs (CXLV)
Zunächst zum Spocht. Es scheint inzwischen zum beruflichen Profil von Fußball-Bundestrainern (m) zu gehören, einen Hassspieler zu haben, den sie partout nicht aufstellen, nur im Notfall nominieren, obwohl dieser Spieler der Mannschaft wirklich helfen würde. Bei Joachim Löw war das Stefan Kießling, ein klassischer Strafraumstürmer. Löw setzte aber auf kunstvolles Tiki-Taka-Rasenschach a l'Espagnole mit falscher Neun, da passte ein kunstloser Knipser nicht ins Konzept. Vor allem keiner, der auch mal aufmuckt. Bei Nagelsmann scheint das Deniz Undav zu sein. Der wurde kurz vor Schluss eingewechselt, machte das Siegtor und wurde danach vom Trainer in coram publico derart abgesaut, dass ernsthafte Zweifel an Nagelsmanns Professionalität angebracht sind.
Mittwoch, 1. April 2026
Elefant im Raum
Es gibt diesen sprichwörtlichen Elefanten im Raum. Der nimmt fast sämtlichen Platz ein, sodass man sich kaum mehr bewegen kann, aber trotzdem redet niemand drüber. Sinnbildlich steht der Elefant im Raum für ein Problem, das eigentlich allen bewusst ist, aber niemand den Mut oder die Ehrlichkeit aufbringt, es offen anzusprechen. Die 'A'fD etwa verdankt einen Gutteil ihres politischen Aufstiegs ihrer Kernerzählung, sie sei die einzige Partei, die den Mut besäße, den Elefanten beim Namen zu nennen, und der hieße: Illegale bzw. irreguläre Massenmigration.
Samstag, 28. März 2026
Vermischtes und Zeugs (CXLIV)
Der offenkundig hochgradig schusselige Buckelwal, der in der Lübecker Bucht bei Timmendorfer Strand auf Grund gerauscht war (und von einigen allen Ernstes 'Timmi' getauft wurde) und sich auch ohne die Bemühungen von Tierrettern irgendwie freigeschwommten hatte, ist jetzt bei Wismar schon wieder gestrandet. Fun fact: Derweil sich halb Deutschland einen Kopf macht um das arme Tier, rollen Tag für Tag 3,6 Millionen Tiere in Tiertransporten durch eben jenes Deutschland, um dann als Produkte in Bedien- und SB-Theken zu landen. Nun bin ich bekanntlich weder Vegetarier noch Veganer, aber bin ich der einzige, dem das ein kleines Bisschen befremdlich dünkt?
Mittwoch, 25. März 2026
Paar Worte.
Kollege Chris Kurbjuhn ist gestorben (via). Die Reihen lichten sich weiter.
Nach allem, was von ihm zu lesen war und mir fällt keine Ausnahme ein, ist da ein grundfreundlicher und maximal liebenswürdiger Mensch gegangen. Einer, der das Leben und die schönen Dinge des Lebens über alles liebte und der uns ganz unaufgeregt, nie prätentiös daran teilhaben ließ. Einer der Blogger, die ich gern persönlich getroffen hätte. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich auch nur einmal nicht gefreut habe, wenn irgendwo etwas neues aufploppte von ihm, sei es in seinem Blog oder den Kommentaren hier. Ich wusste: Der Tag, die Welt würde ein wenig schöner sein. Danke dafür.
Dienstag, 24. März 2026
Diskurs. Links
Wolfgang M. Schmitt ist hier lesenden eventuell bekannt als Betreiber des empfehlenswerten und hier empfohlenen YouTube-Kanals 'Die Filmanalyse'. Daneben betreibt er mit Ole Nymoen den Podcast 'Wohlstand für alle', der sich mit wirtschaftlichen Fragen befasst, sowie 'Die neuen Zwanziger', wo es vor allem um Kultur und Politik geht. Jasmin Kosubek ist als ehemalige Mitarbeiterin von 'RT DE' als Journalistin nicht unumstritten. Allerdings muss man sagen, dass sie wirklich vielen Stimmen Raum gibt und bereit ist, sich mit Standpunkten, die nicht die ihren sind, ernsthaft auseinanderzusetzen, und das verdient unbedingt Respekt. Hier unterhält sie sich knapp zwei Stunden lang mit Schmitt und ich habe etliches mitnehmen können. Wenn politischer Diskurs öfter so liefe, diese Welt wäre definitiv eine bessere.
Sonntag, 22. März 2026
Jenseits der Blogroll - 03/2026
Davon, was das Œuvre des letzte Woche verstorbenen Jürgen Habermas bzw. dessen Lektüre mit mir gemacht hat, kann ich nicht viel berichten. In jüngeren Jahren versuchte ich mich, wie viele, an 'Strukturwandel der Öffentlichkeit', kurz darauf erschien sein, wie es hieß, eminentes Hauptwerk 'Faktizität und Geltung'. Zwar war ich damals überaus lesehungrig und pfiff mir alles mögliche ein, aber problematischerweise gab es immer auch so viel anderes Interessante zu entdecken, da blieb Habermas oft unten im Lesestapel. Tatsächlich gelesen habe ich damals seinen Beitrag 'Eine Art Schadensabwicklung' der den Historikerstreit mit lostrat, der letztlich die deutsche Schuld an der Shoah im akademischen Mainstream etablierte und Relativierungsbemühungen wie die von Nolte und Hillgruber problemlos erledigte.
Freitag, 20. März 2026
Vermischtes und Zeugs (CXLIII)
Mokant mit nacktem Zeigefinger und mithilfe von K'I'-Manipulation darauf hinzuweisen, dass Heidi Reichinnek (LINKE) zuweilen mit einem Audi A8 herumchauffiert wird, ist angesichts der Rabatte, die Autohersteller bestimmten Kundenkreisen einräumen, ziemlicher Quatsch und offenbart vor allem, dass da welche nicht rechnen können. Abgesehen davon, dass der Humbug, es handele sich um ihren Privatwagen, schnell erledigt war, kann so eine geleaste Chefinnenschubse für eine Bundestagsfraktion pro Kilometer unter dem Strich günstiger sein als ein gekaufter deutlich bescheidenerer 08/15-Jahreswagen.
Dienstag, 17. März 2026
Grenzerfahrungen in der Konsumgesellschaft (32)
Wie viele, habe ich für das aktuelle Auto so einen Fernbedienungsschlüssel, der sehr praktisch ist. Schont nicht nur das computermausgeplagte Handgelenk, weil man sich jedes Mal das beschwerliche Drehen des Schlüssels im Türschloss erspart und das nur noch beim Anlassen des Motors nötig ist. Nein, man findet das Vehikel auch im Stockdunkeln auf einem unbeleuchteten Parkplatz wieder, wenn man vergessen hat, wo man die Karre abgestellt hat. Ein Tastendruck, blink blink, huhu, hier bin ich! Irre! Bei der nächsten Generation Superschlüssel spart man sich angeblich sogar die beschwerliche Drehung im Zündschloss.
Samstag, 14. März 2026
Deutscher wird's nicht
Die von der Presse nahezu unisono gefeierte Serie 'Kacken an der Havel' ist eine weitere gescheiterte deutsche Humor-Bemühung. Die zudem einen interessanten politischen Subtext hat.
Glaubt man den überwiegend hymnischen Besprechungen der auf Netflix zu streamenden neunteiligen Serie 'Kacken an der Havel', dann handelt es sich um einen Geniestreich, dann ist dort nicht weniger geschehen als die Rettung des darniederliegenden deutschen Humors. Denn 'Kacken an der Havel', so der nicht selten anzutreffende Unterton, sei ja nicht produziert worden vom drögen, verpupten, woken öffentlich-rechtlichen Ärmelschoner-Staatsfunk, der -- LAAAME! -- immer politisch korrekt auf Diversität und Quote achtet/achten muss, sondern von den coolen Boys and Girls von Netflix. Was kann da schon schiefgehen? Eine ganze Menge, wie sich zeigen wird.
Mittwoch, 11. März 2026
Vermischtes und Zeugs (CXLII)
Nicht ausgeschlossen, dass ich es noch erleben werde, im Frührentner- und Arbeitslosenparadies Stuttgart spezielle Führungen buchen zu können. Bei denen wird man dann von einem verrenteten Hoschd, Mampfred, Ewwin, Mehmet oder vielleicht gar einer Jacqueline eine verranzte Werkshalle vom Daimler gezeigt bekommen, in der sie damals die Esch-Klasse gebaut haben ("Des beschde Audo der Welt, bis de Chines' komme isch mit seine subbwenndsionierde Badderiekischde"). Nach getaner Arbeit wird man im Restaurant 'Gottlieb' oder so, das in einer anderen, mit Staatskohle hübsch gemachten verranzten Werkshalle untergebracht ist und das nägschdes Jahr bestimmt den ersten Stern bekommt, auf Fine Dining hochgerüschte schwäbische Spezialitäten einpfeifen können. Trust me, ich bin aus dem Ruhrpott.
Freitag, 6. März 2026
Was sagen?
Was soll ich denn sagen? Zum Krieg im Iran. Keine Ahnung. Sicher, ich könnte erwähnen, der Unterschied zu früheren US-Feldzügen im Namen von Freedom and Democracy ist, dass man sich gar nicht erst um eine internationale Koalition bemüht hat, sondern es gleich alleine durchzieht. Eine neue Qualität, zweifellos. Hatten wir aber schon in Venezuela. Ein Testlauf vielleicht. Paar Nummern kleiner. Wie das ausgeht? Der Iran ist ein riesiges Land. Wer weiß, was von der Opposition noch übrig ist nach all dem Morden, wie stark die Revolutionsgarden noch sind. Vielleicht hat der Mossad da genauere Infos. Der wusste ja auch, wo Khamenei wohnt.
Dienstag, 3. März 2026
Vermischtes und Zeugs (CXLI)
Wie auch immer man sonst zu ihnen stehen mag, eines muss man den Grünen lassen: Sie sind lernfähig. Im Wahlkampf waren sie immer die letzten, die naiverweise noch an die Kraft des logos und des besseren Arguments glaubten. Und dabei wirkten wie das Streberkind, das immer brav die Hausaufgaben macht, mit seiner Rohkostbox am Schulhofrand steht, von den Platzhirschen immer gehänselt und mit dem Hintern in den Papierkorb gesetzt wird, aber leider nur Freunde außerhalb der Schule hat, und für coole Antworten zu verkrampft ist.
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